Frauenhaus Warendorf
02581 / 78018

Wir danken allen Spenderinnen und Spendern!

*** Christa Tilly *** Judith Grothues *** Ulrike Pletzing-Wiemeyer *** Krimphoff *** Julia Artmann-Eichler *** Gaby van Stephaud *** Karin Alltrock *** Elfriede Krieter *** Marion Simon *** Ingrid Aebert *** Gertrud Rammler *** Martha und Ralf Dittrich *** Gerd Nergert *** Sarah Simon *** Melanie Schiller *** Elisabeth Beckers *** Anneliese Wagner *** Christiane Busmann *** Alexander Markowski *** Michael Bergmann *** Anneli Krieter *** Ulrike Greßhake *** Melanie Müller *** Gertrud Röttger *** Margot Kortmann *** Kathrin Menke *** Aike Elling *** Alexander Markowski *** Gaby Bergmann

 

Startseite

Frauenhaus

Hilfe

Aktuelles / Termine

Förderverein

Unterstützen Sie uns!

Manchmal koche ich vor Wut

Archiv

Adressen / Links

Impressum

Kontakt

 

 

 

Westfälische Nachrichten vom 25.11.2009

Warendorf - Der Förderverein „Rettungsring“ ist zwar noch nicht volljährig - aber er kann schon ganz gut laufen: In diesem Monat feiert er seinen ersten Geburtstag. Seit dem 25. November 2008 setzt er sich für die Beschaffung von Spendenmitteln für das Frauenhaus in Warendorf ein und unterstützt dessen Arbeit.

Im ersten Jahr des Bestehens ist es den Initiatoren gelungen, einen festen Kreis von zwölf engagierten Frauen zu gewinnen, die dort ehrenamtlich mitarbeiten.

Pünktlich zum Geburtstag präsentiert der Verein ein neues Projekt: Das Kochbuch „Manchmal koche ich vor Wut“ bietet eine vielfältige Auswahl internationaler Rezepte. In Zusammenarbeit mit den Bewohnerinnen des Frauenhauses entstand eine kulinarische Reise durch Europa und die Welt. Unterstützung fand der Förderverein bei der Fotographin Birgit Fabich aus Füchtorf, die das Buch mit ihren Bilder auflockert. Die Fotos zeigen Sprüche rund um Heim und Herd - von den Frauen des Fördervereins handgestickt.. Der Erlös kommt in vollem Umfang dem Frauenhaus zugute.

„Mit diesem Projekt möchten wir der Öffentlichkeit eine positive Botschaft vermitteln und zeigen, dass wir etwas auf die Beine gestellt haben“, so Anneli Krieter, Mitarbeiterin des Frauenhauses Warendorf. „Der Titel spiegelt die Gefühlslage der Frauen wider, wenn sie in das Frauenhaus eintreten und ihnen bewusst wird, was man ihnen angetan hat. Die Wut wirkt heilsam und die Frauen können die Vergangenheit besser verarbeiten“, ergänzt Krieter.

Die Verteilung der Kochbücher ist ist großflächig und kreisweit geplant. Sie werden in vielen Geschäften angeboten. Etliche Zusagen liegen schon vor. Auch auf Weihnachtsmärkten, an allen Adventssamstagen bei der Gärtnerei Murrenhoff in Freckenhorst, in vielen Buchhandlungen und im Internet unter www.frauenhaus-warendorf.de ist das Kochbuch zum Preis von 7,50 Euro erhältlich.

Die nächsten Projekte des Rettungsringe-Teams sind schon in Vorbereitung: Sieben aus dem Kochbuch ausgewählte Motive wird es bald als Postkarten zu kaufen geben und auch die Übersetzung eines Infoflyers des Frauenhauses in fünf Sprachen ist fast abgeschlossen. Im nächsten Schritt sollen die Faltblätter gedruckt werden und können dann auf Wochenmärkten sowie bei Besuchen der vielen Integrationsstellen, Sprachkurse und Treffpunkte für Migrantinnen im Kreis an die Frau gebracht werden.

Dass der 25. November ein besonderer Tag für den Förderverein ist, zeigt auch, dass am Mittwoch anlässlich des internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen eine Kampagne unter dem Motto „Schwere Wege leicht machen!“ gestartet wird. Ein breites Bündnis aus Frauenhäusern hat sich zum Ziel gesetzt die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen zu überzeugen, eine bedarfsgerechte, gesicherte Finanzierung aus einer Hand für alle Frauenhäuser zu schaffen.

Seit dem massiven Rückgang der Zuschüsse im Jahr 2005 muss das Frauenhaus in Warendorf eine dringend benötigte vierte Stelle komplett aus Spendenmitteln finanzieren: „Der Förderverein kann zwar die Kosten decken, doch die Zeit, die dafür aufgewendet werden muss, geht den Frauen und Kindern im Frauenhaus verloren. Aber wie sollen wir mit drei Stellen bis zu zwanzig Frauen und Kinder beraten, betreuen, begleiten und 24 Stunden an 365 Tagen Notfallhilfe anbieten?“, kritisiert Anneli Krieter das Verhalten der Landesregierung.

Weitere Informationen zu der Kampagne gibt es heute von 10 bis 12 Uhr in der Fußgängerzone in Warendorf an einem Infostand.

 

Bild: (Reisloh)